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Die Ausstellung von Studienarbeiten zur Entwicklung Althangrund wurde am 18.1.2012 eröffnet. Die Arbeiten können auch von der Homepage der Stadt Wien heruntergeladen werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

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Althangrund:

Das Areal des Franz-Josefs-Bahnhofs wird in den nächsten Jahren eine Veränderung erfahren: die Wirtschaftsuniversität übersiedelt 2013 in den Prater. Die von der Uni Wien genutzten Gebäude sind zum Teil sanierungsbedürftig.

Zudem laufen für einzelne Bauteile mittelfristig Nutzungs- und Mietverträge aus. Damit ergeben sich neue Entwicklungsmöglichkeiten. Der Bahnhof samt Überbauung wirkt heute aufgrund seiner Größe als Barriere. Eine städtebauliche Neuordnung des Geländes bietet die Chance einer guten Vernetzung des Wohnviertels zwischen Althan- und Liechtensteinstraße mit dem Erholungsgebiet entlang des Donaukanals.

Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, der Bezirkspolitik, den Eigentümerinnen und Eigentümern sowie denjenigen, die das Gelände nutzen, wurden vor Beginn des eigentlichen Planungsprozesses im Herbst 2010 auf einer generellen Ebene Ideen, Vorstellungen und Ziele für diesen Stadtteil erarbeitet.

Darauf aufbauend wurden von der Arbeitsgruppe generelle Empfehlungen für die weiteren Planungsschritte erarbeitet. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe wurde der neue Projekttitel “Althangrund” für das Areal kreiert.

Der Althangrund
Die Bezeichnung Althangrund leitet sich vom Palais Althan-Pouthon her, einem ehemaligen Palais längs der heutigen Althanstraße. Ähnlich wie Fürst Liechtenstein im benachbarten Lichtental ließ Althan an der Als einen Garten sowie ein Lusthaus von Johann Bernhard Fischer von Erlach – das Palais Althan – errichten.

Man spricht deshalb auch vom Bezirksteil Althangrund, daher findet sich dieser Name im Projekttitel wieder.

„Uns ist wichtig, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den Entwicklungsprozess zu gestalten,“ sagt Martina Malyar, Bezirksvorsteherin im 9. Bezirk gemeinsam mit DI Rudi Schicker, der als ehemaliger Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr den Beteiligungsprozess eingeleitet hat.

Unter der Federführung der neuen Stadträtin Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou wird mittels eines Wettbewerbes im Vorfeld ein städtebauliches Leitbild erstellt, das auch die Wünsche und Empfehlungen der AnrainerInnen beinhalten soll.

“Das wird auf jeden Fall ein Best-Practice-Beispiel in Sachen Beteiligung, denn hier wird von Anfang an die Bevölkerung miteinbezogen”, sagt Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

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